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Unter Dyskalkulie versteht man eine Rechenstörung, die die grundlegenden Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division betrifft. Dieses hat nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun. Werden die Schwierigkeiten in der Grundschule nicht beseitigt, kann es später zu Problemen in der höheren Mathematik kommen. Auch in den Naturwissenschaften kann eine Dyskalkulie sich auf die Leistungen auswirken. Je früher eine Förderung einsetzt, um so größer sind die Erfolge. Allerdings nutzt ein rein symptomorientiertes Training wenig, wenn nicht auch hier zuerst an den Grundlagen gearbeitet wird.
Folgende Merkmale können auf eine Dyskalkulie hindeuten. Sollten einige bei Ihrem Kind auftreten, besteht Förderungsbedarf.
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Ungewöhnlich langes Grübeln über den Hausaufgaben anstatt zu Rechnen
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Auffällig schneller Erschöpfungszustand bei den Hausaufgaben
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Fehlende Verbindung zwischen Zahlenbegriff und Menge
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Keine Fortschritte trotz intensiven Übens und schnelles Vergessen des Geübten
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Umdrehen von Zahlen (67/76)
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Verwechslung von ähnlich klingenden Zahlen (15/50)
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Seitenverkehrtes Schreiben oder Lesen von Zahlen (6/9)
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Zählen unter Verwendung der Finger auch noch in der 4. Klasse
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Probleme bei der Wahrnehmung räumlicher und zeitlicher Abfolgen
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Schwierigkeiten beim Erlernen des Einmaleins
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Schwierigkeiten beim Lösen von Textaufgaben
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Keine Vorstellung von Maßen und Gewichten
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Da Dyskalkulie noch nicht anerkannt wird (wie Legasthenie) ist eine frühzeitige Förderung sehr wichtig. Anhand einer ausführlichen Diagnose (Test der Rechenleistungen und der Teilleistungen, Gespräche mit den Eltern und Lehrern ) erstellen wir einen auf das Kind abgestimmten individuellen Förderplan, welcher nur im Einzelunterricht abgearbeitet wird. Er beinhaltet nicht nur ein Aufarbeiten und Üben der fehlenden Rechenleistungen sondern auch gleichzeitig ein Training an den Teilleistungen.
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